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PH Ludwigsburg / Merkblatt 1 /

Merkblatt zur Bewerbungsmappe und zur Eignungsprüfung im Fach KUNST

Die Eignungsprüfung für das Studium des Faches Kunst muss von allen Studienbewerbern abgelegt werden, die die erforderlichen Bedingungen zur direkten Zulassung ohne Prüfung nicht erfüllen (vgl. eigenes Merkblatt).

  1. In der Eignungsprüfung sollen die Studienbewerber den Nachweis erbringen, dass sie
  2. Die Eignungsprüfung besteht aus den drei Teilen Mappenvorlage, bildnerisch-praktische Klausurprüfung und Prüfungsgespräch.
  3. Die Mappe soll (mindestens) zehn Arbeiten enthalten.
  4. Die praktische Eignungsprüfung dauert 4 Stunden. Sie müssen in dieser Zeit zwei Arbeiten anfertigen. Die eine zeichnerisch, die andere malerisch. Sie bekommen dazu zwei Aufgabenstellungen. Die eine bezieht sich auf den Bereich des Sichtbaren und hat mit Abbilden zu tun. Die andere bezieht sich mehr auf Ihr inneres Vorstellungsvermögen, ihre Erfindungskraft, Phantasie, Ihr inneres Empfinden (z.B.: Illustration, freie Komposition usw..). Welches der beiden Themen Sie malerisch, welches zeichnerisch bearbeiten, bleibt Ihnen überlassen. Sie sollen in der gegebenen Zeit beweisen, dass Sie tatsächlich die in der Mappe vorgelegten Bilder angefertigt haben, dass sie zu solchem Leistungsniveau fähig sind. (Die Bilder der Mappe könnten ja auch von jemand fremdem stammen....)
  5. Im anschließenden Gespräch werden wir uns mit Ihnen kurz unterhalten. Wir wollen darin wissen, was sie bisher gemacht haben, was sie sich bei einzelnen Arbeiten in der Mappe oder in der Prüfung gedacht haben, warum Sie das Studium ergreifen wollen, wie gut sie informiert sind über die Kunst unserer Zeit, auf welche Vorbilder Sie sich beziehen. Haben Sie Ausstellungen älterer und aktueller Kunst besucht? Was kennen Sie, was mögen Sie und warum? Wie gut wissen Sie überhaupt über Ihr künftiges Studiengebiet und -ziel Bescheid?
  6. Man kann in keine Prüfung gehen, ohne irgendwie vorbereitet zu sein. Wenn man etwas erreichen will, muss man dafür arbeiten. Man muss sich nicht verkrampft anpassen und darauf spekulieren, wie man "Eindruck schinden" kann, aber man muss sich anstrengen und etwas Solides präsentieren.
  7. Es kann nicht schaden, sich vorher schon einmal in der Hochschule umzuschauen, vielleicht Studierende zu befragen, zu schauen, welche Bilder und Plastiken so in den Gängen, Ateliers und in der Studiengalerie zu sehen sind. Man kann auch mit der künftigen Bewerbungsmappe einmal in eine Sprechstunde eines Dozenten kommen und ihn um seine Meinung fragen. Man kann sich die Internetseiten des Faches Kunst an der PH anschauen (unter Fakultät II). All dies ist sinnvolle Vorbereitung, die hilfreich ist, wenn man sich einen Studienwunsch erfüllt will.

In diesem Sinne wünschen wir frohes Schaffen und viel Erfolg.

Die Lehrenden des Faches Kunst.

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