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Zu Beginn widmen wir uns den zentralen Themen der Aktmalerei: Akt
im Raum, Akt und Farbe, Akt und Bewegung, usw., wobei auch neueste
Konzepte und Methoden der Körperdarstellung Anwendung finden.
Im weiteren Verlauf des Seminars wird durch den Einsatz spezieller
Gestaltungsmethoden (z.B. Reduktion, Verdichtung, Straffung) der
Grad der Abstraktion der Aktdarstellungen allmählich gesteigert:
Abstrakte Bildelemente stellen sich verstärkt neben die gegenständlichen
und treten mit ihnen in Interaktion, bis im Extremfall die Grenze
zwischen Gegenständlichkeit und Ungegenständlichkeit erreicht
wird.
Jeder Einzelne entscheidet dabei individuell, wie weit er sich
dieser Grenze nähern will.
Der figürliche Akt als Ausgangspunkt des Prozesses der Abstraktion
wird aber in jedem Fall - wenn vielleicht auch nur rudimentär
- erkennbar bleiben. Die Aktbilder von Picasso, Francis Bacon und
Willem De Kooning verdeutlichen, wie man sich diesen Abstraktionsprozess
vorstellen kann.
TeilnehmerInnen, die ihre Malerei in die abstrakte Richtung entwickeln
bzw. deren Prinzipien kennen lernen wollen, ist dieses Seminar besonders
zu empfehlen.
Fundierte Kenntnisse im Aktzeichnen und Erfahrungen in der Malerei
sind erforderlich!
Das Seminar ist deshalb für Anfänger nicht geeignet.
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