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Bildinhalte werden (vom Betrachter) nicht nach der qualitativen Aufbereitung gemessen, sondern nach ihrem Informationsgehalt und dem Interesse an dieser Information. Auch wenn Bildinhalte werden selbst bei schlechter Technik und schlechter Gestaltung noch erkannt werden - der Prozeß des Erkennens von Bildinhalten wird durch eine gute Gestaltung, gute Farbgebung, gute Technik positiv unterstützt.
Freie und experimentelle Farbfotografie wird in diesem Kurs mit analoger oder digitaler Kamera gestaltet.
Der Kurs steigert Ihre Sensibilität in den Bereichen Sehen, Entdecken und Beurteilen.
Die Vorlesungen zu den Bereichen der Wahrnehmungs-, Gestaltungs- und Farbtheorie bilden die Grundlage für die unmittelbar folgende freie praktische Arbeit.
Durch einen sorgfältig gewählten Bildausschnitt wird jedes einzelne Bild ohne Nacharbeit Teil eines Tableaus, einer Serie oder einer Sequenz.
Aufgabenstellungen zu Fingerübungen in Form und Farbe, sowie zu komplexen Phänomenen wie Raum, Zeit und Zustand sind Teil des Seminars. Die besten Bildserien jedes Teilnehmers werden am Ende der zweiten Woche des Seminars als Farbprints von 10x15 cm bis maximal 20x30 cm auf Kartons 80x100 cm, sowie in einer Mappe 50x70 cm der Öffentlichkeit präsentiert.
Theoretischer Teil des Seminars:
Vorlesungen zu den Problemfeldern Wahrnehmung, Gestaltung und Farbgebung im Kontext zum Bildinhalt.
Praktischer Teil:
Aufgabenstellungen zu den Bereichen Zeit, Raum und Zustand.
Es steht ein geräumiges Fotostudio, Dunkelkammern, Fotolabor und professionelles technisches Equipment zur Verfügung.
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