... wenn es doch auch mit der Foto- und Videokamera geht. Spätestens seit der Erfindung der Fotografie, stellt sich die Frage nach der Relevanz und dem Überleben der alten Medien wie Malerei, Zeichnung und Skulptur. In der Mitte des 19. Jahrhunderts fragte man sich, was ein realistisches Gemälde leisten kann, wenn doch der Film und die Kameralinse in der Lage sind, die Realität genauer abzubilden, als Pinsel und Zeichenstift? Die Bedeutung der unterschiedlichen Medien hat erstmals Marshall McLuhan thematisiert und mit der Formulierung The medium is the message" auf den Punkt gebracht. Nein, eigentlich hat Platon die Frage bereits in seinem Höhlengleichnis aufgeworfen. Was ist die Wirklichkeit? In welcher Verbindung steht sie zur Wahrheit? Kann der Mensch sie tatsächlich erkennen? In der Kunst geht es oft um die wichtige Frage, welche Realität und Wahrheit wir in der Lage sind zu sehen und in angemessener Form wiederzugeben. Daraus ergibt sich zwangsläufig die Frage nach dem Medium. Und hierbei stehen die Medien gleichberechtigt nebeneinander, genauso wie die stilistischen Mittel und Ausdrucksmöglichkeiten. Die Einfalt gibt es nicht, nur noch die Vielfalt der Wahl.
In der Europäischen Kunstakademie entstehen meist sehr persönliche Bilder mit Acrylfarbe, Zeichenstift, Meißel, Säge, Schweißgerät, Kamera, Software. Die Kunstakademie begrüßt die neuen Medien als eine Bereicherung und Erweiterung und Sie als Teilnehmer können auswählen, in welcher Weise Sie Ihr Bild umsetzen wollen.
Dabei wünschen wir Ihnen viel Erfolg.
2003: Das Kursprogramm wurde auch in diesem Jahr um neue Angebote erweitert.
2002: Das Jubiläumsjahr zum 25-jährigen Bestehen der Europäischen Kunstakademie in Trier wurde mit einer Festveranstaltung, Ausstellungen, Kulturevents und Parties gefeiert.
2001: Erstmals besuchen über 2000 Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Kurse.
2000: Für den Themenschwerpunkt "Malerei" kann der international bekannte Künstler Milan Kunc, Prag/Köln, als Gastdozent gewonnen werden.
1999: Im Rahmen der "Fotografie" als Themenschwerpunkt des Jahres bietet Andrea Böning ihren Kurs "Fotografie - Objekt und Installation" an.
1998: Das Jahr bietet eine deutliche Ausweitung des Kurs- und Kulturprogramms auf 170 Kurse, die Einführung der Intensivstudiengänge für Malerei/Zeichnung, zahlreiche neue Dozenten und Gastdozenten.
1997: Das 20-jährige der Europäischen Akademie für Bildende Kunst, gefeiert mit einem Festakt und einer Einzelausstellung von Prof. Erich Kraemer.
1996: 1600 Teilnehmer in 106 Kursen - aus dem kulturellen Begleitprogramm ist vor allem die Skulpturen-Ausstellung von Peter Rübsam hervorzuheben.
1994 - 1995: 1500 Teilnehmer besuchen 109 Kurse. Am 26. September verstirbt Prof. Erich Kraemer, Gründer und spiritus rector der Europäischen Akademie, im Alter von 65 Jahren.
1993: Fertigstellung und Einzug in die neuen Akademiegebäude am Moselufer.
1977 - 1992: Umbau des Martiner Hofs durch das städtische Hochbauamt. Trierer und einige auswärtige Künstler beteiligen sich an den Abbruch-, Umbau- und Anstreicherarbeiten sowie an der Einrichtung der neuen Gebäude.
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zuletzt aktualisiert: 15/3/06